Futsal Geschichte


  • Futsal gehört heute zur meistgespielten Hallensportart der Welt und hat seinen Ursprung in Südamerika, in Uruguay.
  • Das Wort Futsal entstammt aus der Verbindung von:
  • „Futbol de Sala“ und/oder „Futebol de salão“

Chronik

 

1930:   Erste Erwähnung in Montevideo (Uruguay)
1952:   Meisterschaft in Brasilien (Region São Paolo)
1954:  Meisterschaft in Rio de Janeiro (Brasilien)
1969:  Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay bilden eine Union
1971:  Gründung einer internationalen Organisation: FIFUSA unter João Havelange

 

Fifa/ Fifusa

1982: FIFUSA Futsal World Championship in São Paolo  
1989:  FIFUSA/ FIFA WM in Holland   Brasilien Weltmeister
1992:  FIFA WM in Hong Kong Brasilien Weltmeister
1996:  FIFA WM in Spanien  Brasilien Weltmeister
2000: FIFA WM in Guatemala    Spanien Weltmeister
2004:  FIFA WM in Taipei (China) Spanien Weltmeister
2008: FIFA WM in Brasilien Brasilien Weltmeister


UEFA

 

 

1996:  Europa Turnier in Cordoba 1. Spanien/ 2. Russland/ 3. Belgien
1999:  UEFA EM in Granada   Russland Europameister
2001:    UEFA EM in Moskau       Spanien Europameister
2002: Start Club Wettbewerbe UEFA Futsal-Cup
2003: UEFA EM in Caserta (Italien)   Italien Europameister
2005:  UEFA EM in Ostrava (Tschech) Spanien Europameister
2007:  UEFA EM in Portugal Spanien Europameister 
2010: UEFA EM in Ungarn Spanien Europameister


Brasilianische Futsal-Spieler:

 

Pele, Zico, Socrates, Bebeto, Romario, Ronaldo, Ronaldinho

 

Futsal ist Fußball. In einer der Halle hervorragend angepassten Form natürlich. Nicht ohne Grund hat sich die FIFA die Verbreitung dieser Hallenfußballvariante auf die Fahnen geschrieben.

 

Futsal lebt allein schon aufgrund des kleineren Spielfeldes im Vergleich zum Fußball im Freien von der Technik. Und an dieses Merkmal ist der Ball angepasst. Er ist ein wenig kleiner, weist einen geringeren Druck auf und ist etwas schwerer als ein „normaler“ Fußball. Aufgrund dieser Eigenschaften verfügt er über ein vermindertes Sprungverhalten, was wiederum eine kontrollierte Ballführung und ein hohes Maß an Ballsicherheit nach sich zieht. Gespielt wird beim Futsal analog zum Feldfußball und entgegen dem konventionellen Hallenfußball ohne Banden. Dies zieht ähnliche Laufwege wie beim Fußball nach sich, ganz im Gegensatz zum Hallenfußball mit Bande. Wenn der Ball die Auslinie des Spielfeldes überschreitet, gibt es einen Einkick anstelle eines Einwurfes für die gegnerische Mannschaft.

 

Die Größe des Spielfeldes ist in etwa der eines Handballfeldes vergleichbar. Auch die Größe der Tore entspricht Handballtoren, so dass Futsal nahezu in jeder Sporthalle möglich ist. Während des Spiels dürfen pro Mannschaft fünf Spieler auf dem Platz stehen, vier Feldspieler und ein Torwart. Bis zu sieben Ersatzspieler können auf der Bank Platz nehmen. Alle sieben Ersatzspieler dürfen während der Partie zum Einsatz kommen. Zudem sind beliebig viele Auswechslungen möglich.

 

 

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